Visionen der Architektur
Stadtentwicklung beginnt mit einer Idee – davon, wie Menschen in Zukunft arbeiten, sich begegnen und urbane Räume und Freiräume nutzen.
Wir werfen zusammen mit den Architekten Prof. Peter Sapp und Projektleiter Fabian Kahr von querkraft einen Blick hinter die Kulissen der Planung unseres Gewerbebaus TragWerk am Kempelenpark: Welche Überlegungen stecken heute hinter der Arbeitswelt von morgen? Wie verbindet man Effizienz und Charakter? Und wie kann Architektur die Identität eines gesamten Quartiers prägen?
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„Die Arbeitswelt ist einem ständigen Wandel unterzogen, deshalb haben wir ein zukunftsoffenes Gebäude entwickelt, das durch Gestaltung, großzügige Belichtung und ehrliche Materialwahl Freude und Effizienz am Arbeiten steigert.“ – Architekt Prof. Peter Sapp
Flexibles Arbeiten im Stadtentwicklungsgebiet Kempelenpark
Mit dem Bürogebäude am Kempelenpark entsteht ein Ort für produktives Arbeiten, dessen klar lesbare Bauweise an die industrielle Vergangenheit des Areals anknüpft. Als Auftakt zum neuen Stadtentwicklungsgebiet positioniert, liegt es unmittelbar am zentralen Park, der die grüne Mitte des Quartiers bildet. Ein zukunftsfähiger urbaner Raum lebt von Vernetzung und so trägt die hohe Durchlässigkeit des Gebäudes wesentlich zur Belebung des Quartiers bei. Die Aktivzone im Erdgeschoss fördert durch eine großzügige Sitzlandschaft im Eingangsbereich Austausch und Kommunikation.
Flexibilität der Grundrisse
Ein effizientes, optimiertes Stützenraster sowie eine freigespielte Fassade ermöglichen vielfältige Nutzungsszenarien – von unterschiedlich großen Büroeinheiten bis hin zu vielfältigen gewerblichen Nutzungen. Die gesamte technische Infrastruktur ist in einer kompakten Mittelzone gebündelt. Fluchtwege, Schleusen und vertikale Erschließungen sind auf das notwendige Minimum reduziert. Diese klare Organisation schafft langfristige Flexibilität und unterstützt eine nachhaltige Nutzung des Gebäudes.
Effizienz und Charakter
Der Charakter des Gebäudes wird durch robuste Materialien, sichtbare Betonelemente und bewusst offen geführte Haustechnik geprägt. Die helle, in weißen, textilen Sonnenschutz gehüllte Fassade des höheren Bauteils bildet einen leichten Kontrast zur Stahlbetonkonstruktion. Der niedrigere Baukörper wird durch Fassadenbegrünung mit Pflanztrögen sowie intensiv begrünte Gemeinschaftsterrassen ergänzt. Auch die Dachflächen sind extensiv begrünt und großflächig mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.
„Unser Gebäude am Kempelenpark ist wie ein Schweizer Taschenmesser – ein Werkzeug, auf das notwendigste reduziert. Eine klare Struktur, langfristig und vielseitig nutzbar.“ – Projektleiter Fabian Kahr
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